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Leider finden weiterhin stetig Nachbeben in Nepal statt, die die Menschen auch nach 75 Tagen nicht zur Ruhe kommen lassen. Hinzu kommen starke Regenfälle und hieraus resultierende Versorgungs-engpässe . Nach Angaben der UN benö-tigen 2.8 Millionen Menschen weiterhin humanitäre Unter-stützung. Die Anzahl zerstörter Häuser wurde auf 600000 nach oben korrigiert. Weitere 280000 wurden stark beschädigt. 1 Million Menschen benötigen Nahrungsmittel, und 900000 Unterstützung mit Wasser- und Sanitärsystemen. 2,000 Gemeinden sind von Wasserfiltrationssystemen der humanitären Hilfe abhängig. Die UN weisst auf darauf hin, dass de Fokus der Hilfe noch stärker als bereits zuvor auf der logis-tischen Unterstützung während des Monsuns liegt. Zudem werden temporäre Lern- systeme für 370000 Kinder benötigt, wie wir sie mit unserer Jugendorganisation Shangrila Deve- lopment Association für vier zerstörte Schulen bereits aufbauen konnten.

Das Wiederaufbauprojekt SRDP , in Zusammenarbeit mit unseren nepalesischen Partnerorganisa-tionen und der Stiftung Usthi/ Schweiz beinhaltet die Monsunnot-hilfe für 1400 Haushalte in in den Distrikten Lalitpur und Makwanpur. Die Menschen haben in Notlagen während der dreimonatigen Monsunzeit 24H/d Zugang zu Hilfs-gütern (Lebensmittel, Wasser, Medikamente, Babynahrung, Materialien für verbes-serte temporäre Unterkünfte). Sie werden unterstützt, ihre bisherigen Notunterkünf-te zu stabilen, temporären Unterkünften umzubauen. Zudem werden sanitäre Anla-gen, die Trinkwasserversorgung und mittels Trainings ein hygienisches Grundwis-sen sichergestellt.

Noch während der Monsunzeit sollen 160 Familien im Aufbau von erdbebensich-eren Häusern praxisnah geschult werden. All dies passiert über Verteil- und Beratungszentren, die in Kalikatar (Makwanpur) und Chhampi (Lalitpur) erstellt wurden. Sie werden von einem neu aufgestellten Projektteam mit mehr als zehn Mitarbeitern sowie durch Sozialarbeiterim Feld betreut. Von hier kann das Team rasch auf Notlagen, wie Nahrungsmittel-­‐und andere Versorgungsengpässe, Epidemien, weitere Erdbeben und Erdrutsche reagieren. Notschlafplätze bieten obdachlosen Familien kurzfristigen Unterschlupf.

Das Wiederaufbauprojektsieht den Aufbau von 160 Häusern in Lalitpur und Mak-wanpur mit der geschulten Bevölkerung ab dem Ende der Regenzeit vor. Die Häu-ser werden mit der Bevölkerung, nepalesischen Ingenieuren und einem Experten-team von Govinda entwickelt, das bereits über langjährige Bauerfahrung in Nepal verfügt. Sichere Öfen, Erdbebensicherheit, der Einbezug lokaler Ressourcen und ökologische Toiletten mit Nebeneffekten für die Landwirtschaft sind wichtige Komponenten.

Weitere Informationen zum Wiederaufbauprojekt:
waisenkind.ch/_hp2/index.php?nr=G1.3

Zudem bauen Govinda und Shangrila vier zerstörte Schulen, in der abgeschiedenen Region Bharta/ Kalikatar begleitend zum dort laufenden Schulprojekt für 500 Schüler, wieder auf.
11 Angestellte und Jugendliche, die ihre Häuser verlorenhaben, werden seit den ersten Tagen im Rahmen der Nothilfe umfassend unterstützt. Sie erhalten ebenfalls ein neues Haus.

Vielen Dank für Eure Unterstützung, die all dies ermöglicht.

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